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Der erste Junior-Coach-Day - ein voller Erfolg!

Über 60 Junior-Coaches sowie mehr als 20 Referenten und Mentoren machten den ersten Junior-Coach-Day (JCD), der am 06. und 07. Juni in der NFV-Sportschule Barsinghausen stattfand, zu einem vollen Erfolg.

„Gemeinsam Spaß haben und voneinander lernen“ war der Leitsatz des Wochenendes, denn neben FIFA-Turnieren, dem Champions League-Finale und der eigens ausgespielten „Junior-Coach-Trophy“ nahmen Workshops einen wichtigen Teil ein. Aus einem dieser Workshops geht Jannik Recke als erster Junior-Coach-Reporter hervor und berichtet vom JCD.  

Als Junior Coach Ivan Petruhin am Samstagmorgen am Braunschweiger Hauptbahnhof in den Zug stieg, war seine Vorfreude groß: Der Junior-Coach-Day stand an – Das Event, auf das er sich seit Wochen gefreut hatte. Das Event, welches im Vorhinein als das „größte und spektakulärste“ in der bisherigen Geschichte des Junior-Coach-Projektes angepriesen wurde.

Um 10:15 Uhr hatte das Warten dann endlich ein Ende: Nach der Begrüßung durch Nevena Orsulic und Kim Neubert vom Junior-Coach-Team, übernahm Denis Hillmann mit dem 'Warm-Up'-Programm, das auf die nächsten zwei Tage einstimmte.

Gestärkt durch einige Snacks ging es anschließend in die Workshops. Für Junior-Coach Chiara Marie Winterberg neben dem Abschlussturnier das Beste, was das Wochenende zu bieten hatte. Wie auch Ivan fand sie diese „super“. Vor allem der Workshop „Move your Brain“ stach für beide hervor. „Man wurde richtig gefordert“, betonte Chiara und spielte dabei auf die Schulung des schwächeren Auges an. Das gleichzeitige Fangen und Hochwerfen von Tennisbällen, während man mit einem Partner noch Pässe spielen musste, war hier besonders spannend.

Nachdem die Workshop-Phase beendet war, hieß es ab unter die Dusche und gleich weiter zum „After-Work-Grillen“ – der verdienten Stärkung nach der harten Arbeit in den Workshops. Bei perfektem Grill-Wetter gab es neben Bratwurst und Fleisch „leckere“ Salate, wie die Teilnehmer fanden.

Für Ivan, der durch eine Knöchelverletzung, die er sich nur ein paar Tage vor dem JCD zugezogen hatte, in den Workshops etwas kürzer treten musste, ging es anschließend erst richtig los: Das FIFA 15-Turnier stand an! Trotz seines frühen Aus' in der zweiten Runde sah er es positiv: „Dabei sein ist alles.“ Außerdem hatte Ivan durch das Champions League-Finale Grund zur Freude. Nicht nur, weil mit dem FC Barcelona sein Favorit gewonnen hatte, sondern auch, weil er damit seinen Kumpel Dominik aufziehen konnte, der für Juventus Turin die Daumen gedrückt hatte.

Für Chiara fand der Traum vom FIFA 15-Turniersieg ebenfalls ein frühes Ende. Aber auch sie konnte damit leben und fand es spannend, sich dafür die Spiele der anderen Junior Coaches anzuschauen. Den meisten Spaß dürfte aber Hendrik Buchhagen gehabt haben, der das FIFA-Turnier nach einem langen Abend im Finale schließlich mit 2:1 gewann und sich den damit verbundenen Gutschein für FIFA 16 sichern konnte.

Nach einer für die meisten Junior Coaches eher kurzen Nacht, ging es im Anschluss ans Frühstück zur „Jobbörse“ und damit in die zweite Workshop-Phase. Hier konnten sich die Junior Coaches Tipps und Anregungen holen, wo sie in nächster Zeit beispielsweise eine Schul-AG übernehmen können. Neben den Tätigkeiten als Coach wurden aber auch andere Möglichkeiten gezeigt, um im Junior-Coach-Projekt aktiv zu sein, beispielsweise als Hilfsmentor oder Reporter. Für viele eine gute Gelegenheit, sich für die persönliche spätere Berufslaufbahn gute Referenzen zu sichern.

Zum Abschluss wurde dann die „Junior-Coach Trophy“ ausgetragen. Daran hatte vor allem Chiara wieder ihren Spaß, die es mit ihrem Team sogar ins Finale schaffte. In einem echten Krimi scheiterte ihre Mannschaft allerdings an „Team Wolfsburg“, welches sich kurz vor Schluss mit einem Tor aus spitzem Winkel auf den Junior Coach-Olymp schießen konnte. Für Chiara hat sich das Wochenende laut eigener Aussage trotzdem zu „1000%“ gelohnt. Da tat es auch keinen Abbruch, dass ihr als eine von vielen Junior Coaches bei der Sonderprämienverlosung das nötige Losglück fehlte.

Chiara stellte vor allem die „hervorragende Organisation“ des Wochenendes heraus. Nur eine der durchweg positiven Resonanzen, über die sich Organisator Kim Neubert freuen konnte: „Das Motto, dass Spaß beim Kinderfußball immer im Vordergrund stehen sollte, stand auch für den Junior-Coach-Day eindeutig im Mittelpunkt. Die Motivation und Freude der Teilnehmer, Referenten und Mentoren übertrug sich auf die gesamte Veranstaltung und führte zu einem rundum tollen und ereignisreichen Wochenende. Das macht Lust auf mehr!“

Auch Ivan würde beim nächsten Mal gerne wieder dabei sein. Denn für ihn ist der Junior Coach-Day außerdem eine „tolle Gelegenheit“, Freunde, die man auf den zuvor stattgefundenen Lehrgänge kennen gelernt hat, wiederzutreffen und gemeinsam mit ihnen Zeit zu verbringen. Einen Verbesserungsvorschlag hat Ivan dafür allerdings: „Die Veranstaltung darf ruhig auch drei oder vier Tage dauern.“