Das DFB-Pokalfinale ist zugleich Höhepunkt und Abschluss des Fußballjahres. In der fantastischen Atmosphäre des Olympiastadions Berlin standen sich in diesem Jahr Bayern München und Borussia Dortmund gegenüber, die beiden aktuell besten deutschen Mannschaften. Welcher Fan will da nicht dabei sein? Für die meisten ist dies unmöglich, denn mit 75.000 Zuschauern ist dieses Fußballfest in schöner Regelmäßigkeit ausverkauft.
Vier Nachwuchsfußballtrainer des Niedersächsischen Fußballverband (NFV) hatten dennoch das Glück, eines der heißbegehrten Tickets für dieses Highlight zu ergattern. Auf Einladung von Volkswagen, Partner sowohl des DFB-Pokals als auch des NFV, verbrachten die Junior-Coaches am vergangenen Samstag einen ereignisreichen Tag in der Hauptstadt, bevor sie am Abend den aktuellen Meister und Vizemeister der Bundesliga in Aktion erleben durften. Henrik Hagemann (17) aus Wolfenbüttel, Ricardo Kosel (17) aus Braunschweig, Thomas Lischka (19) aus Sonnewalde und Lukas Rott (16) aus Bad Bentheim heißen die glücklichen Gewinner einer Verlosung unter besonders engagierten Junior-Coaches. So wurde ihr Einsatz als Trainer in Schule oder Verein belohnt.
Volkswagen unterstützt das Junior-Coach Projekt des NFV und damit das Engagement der Jugendlichen, denen in 40 Unterrichtsstunden die Grundlagen der Trainerarbeit im Fußball vermittelt werden. Der Autohersteller bietet den Nachwuchstrainern regelmäßig besondere, inhaltsreiche Aktionen quer durch die facettenreiche Fußballbranche. Dazu gehören Spielbesuche, Hospitationen und Begegnungen mit Profitrainern und -spielern des VfL Wolfsburg sowie die Teilnahme an Fortbildungen, Symposien und Expertengesprächen.
Der Samstag in Berlin begann mit einem Besuch im DRIVE. Volkswagen Group Forum, wo die Junior-Coaches einen interessanten Einblick in die Welt von Volkswagen erhielten. Ricardo Kosel, der beim TV Mascherode seit zwei Jahren eine E-Jugendmannschaft trainiert, war begeistert. „Die Fotos mit den tollen Autos habe ich am Montag in der Schule gleich meinen Klassenkameraden gezeigt“. Ricardo kann sich durchaus vorstellen, Profi-Trainer zu werden: „Das ist ein großes Ziel von mir. In meinen Gedanken spiele ich manchmal schon durch, welche Profi-Mannschaften ich einmal trainieren werde.“ Henrik Hagemann, der seit einem Jahr Trainer einer F-Jugend von BV Germania Wolfenbüttel ist, sieht eine mögliche Trainerrolle im Profi-Fußball differenzierter. „Als Cheftrainer einer Profi-Mannschaft erhält man zwar viel Aufmerksamkeit. Aber ich fände es spannender, mit Einzelpersonen zu arbeiten, z.B. als Torwarttrainer, um dadurch einen direkteren Einfluss auf die Weiterentwicklung des Spielers nehmen zu können. In meiner jetzigen Trainerfunktion gefällt es mir, die Fortschritte der Kinder zu sehen und Teil eines Teams, einer Mannschaft und eines Vereins zu sein“, fasst der 17-Jährige zusammen.
So richtig sportlich wurde es dann beim Besuch des Formel-E-Rennens im Herzen von Berlin. Die noch junge elektrische Rennserie machte zum zweiten Mal Station in der Hauptstadt und sorgte bei den Junior-Coaches sowie den zahlreichen Zuschauern auf der Tribüne und auf den Balkonen der angrenzenden Hochhäuser für ein spektakuläres Motorsport-Feeling. Und einen tollen Erfolg für Volkswagen gab es obendrein: Das als strategischer Partner unterstützte deutsche ABT Schaeffler Team holte mit seinen Fahrern Daniel Abt als Zweiter und Lucas di Grassi als Dritter gleich zwei Podiumsplätze. Di Grassi ist auch weiterhin Spitzenreiter der Formel E.
Nach dem Rennen war vor dem Spiel: Die Junior-Coaches Ricardo, Henrik, Lukas und Thomas traten in das Olympiastadion ein und genossen auf der Gegentribüne erst einmal die atmosphärischen Choreographien beider Fanlager. In der Folge sahen die vier ein durchweg spannendes Spiel zweier weitgehend ebenbürtiger Gegner. Für eine Entscheidung reichte die reguläre Spieldauer nicht aus, doch im entscheidenden Elfmeterschießen hatte der FC Bayern München das nötige Quäntchen Glück und holte sich zum 18. Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal. Und auch wenn die Mehrzahl der jungen Nachwuchstrainer die Daumen für Borussia Dortmund gedrückt hielt, war das Pokalfinale dennoch eine Erfahrung, die sie nicht so schnell vergessen werden. Für ihre eigene Trainertätigkeit erhielten sie eine Spritze Motivation. „Die Stimmung im Stadion war faszinierend mit vielen Gänsehautmomenten – und ganz anders als bei einem normalen Bundesligaspiel“, sagte Henrik Hagemann. Und auch Lukas Rott pflichtete seinem Junior-Coach Kollegen bei: „Das Spiel war ein außergewöhnliches Erlebnis mit Spannung pur bis zum Schluss.“
Der „Junior-Coach“ ist in Niedersachsen der erste Schritt auf der Karriere-Leiter als Trainer. In 40 Unterrichtseinheiten erfahren Mädchen und Jungen im Alter von 14 bis 18 Jahren alles über die Grundlagen einer Coaching-Tätigkeit. Fast 2.000 Nachwuchstrainer wurden auf diesem Weg schon in Niedersachsen ausgebildet. Im Anschluss an den „Junior-Coach“ sollen die Jugendlichen schnell erste Erfahrungen in der Praxis sammeln. Der NFV steht dabei helfend und beratend zur Seite. Vierteljährlich wird das Engagement von besonders engagierten Nachwuchstrainerinnen und -trainern in Schulen oder Vereinen vom NFV und seinen Partnern mit hochwertigen Prämien belohnt. Volkswagen unterstützt das Projekt nicht nur finanziell, sondern stellt für die Nachwuchstrainer darüber hinaus regelmäßig außergewöhnliche „money can‘t buy“-Aktionen zusammen.



