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Junior-Coach live: drei neue Junior-Coaches für Niedersachsen

Gestern hatten wir die Gelegenheit einen aktuellen Lehrgang in Elze (im Kreis Hildesheim) zu besuchen und dabei drei Junior-Coaches bei der Durchführung einer Übungseinheit mit der U-11 vom SV Alfeld zu beobachten.

Dominic Wolter, Julius Bütehorn und Frederik Wagner, die alle auf die Christophorusschule in Elze gehen, hinterliessen hierbei einen sehr guten Eindruck und stellten sich hinterher den Fragen der JC-Redaktion. Hier könnt ihr lesen, was wir von Ihnen erfahren konnten:

JC-Redaktion: Wie seit ihr drei eigentlich zum "Junior-Coach" gekommen?

Dominic: Ich habe durch Freunde bzw. Klassenkameraden davon erfahren. Zudem über das Plakat mit Mirko Slomka, was hier unserer Schule hing. Zunächst dachte ich, dass es sich um einen Wettbewerb handelt, wer der beste Trainer ist. Aber dann wurde mir klar, dass es einen Trainerausbildung ist und ich habe angefangen, mich dafür zu interessieren. Letztendlich habe ich mich dann auch angemeldet!

Julius: Ich war im Sommer bei einem U-11-Turnier des SV Alfeld. Hier hat mich der Trainer auf den Junior-Coach hingewiesen (Anmerkung der Redaktion: Julius spielt selbst auch beim SV Alfeld in der U-17).

Frederik: Ich hab es eigentlich von Julius erfahren. Zudem auch über das Slomka-Plakat.

JC-Redaktion: Ihr habt ja eben eine Übungseinheit mit der U-11 geleitet. Das sah von Außen schon sehr professionell aus. Wie ist es Euch wirklich ergangen?

Frederik: Ich finde es war gut - quasi ein Selbstläufer.

Dominic: Ja, es lief sehr gut und hat richtig Spaß gemacht. Es ist schon interessant die Perspektive zu wechseln (Anmerkung der Redation: Dominic spielt in der U-17-Bundesliga-Mannschaft von Hannover 96 und ist eigentlich täglich als Spieler auf dem Trainingsplatz zu finden).

Julius: Ich finde es hat schon ganz gut geklappt.

JC-Redaktion: Ihr habt jetzt mittlerweile fast den dritten (von vier) Ausbildungstagen hinter Euch. Wie fällt Euer Zwischenfazit aus?

Dominic: Bisher gefällt es mir sehr gut. Die Referenten erklären uns alles sehr verständlich. Ich denke, wir sind gut vorbereitet für die sich anschließende Trainer-C-Breitenfußball-Lizenz.

Julius: Für mich persönlich ist es ein sehr guten Einblick, ob man die Trainertätigkeit weiterverfolgen möchte, d.h. diesen Weg weitergehen will. Bei mir haben die drei Tage definitiv Lust auf mehr gemacht. Die Aussichten sind auch gut, da mir Holger (Anmerkung der Redaktion: Holger König ist der Trainer der U-11 in Alfeld und bei diesem Lehrgang auch einer der drei NFV-Referenten) das Angebot gemacht hat bei ihm Co-Trainer zu werden.

Frederik: Mir gefällt gut, dass man beim JC-Lehrgang erfährt, was alles zu den Aufgaben eines Trainers gehört. Z.B. Erst-Hilfe-Kenntnisse oder Taktikwissen. Jetzt kann ich mir das Aufgabengebiet viel besser vorstellen. Das hat aufjenfall die Lust geweckt, hier zukünftig weiter zu machen, -  z.B. als Co-Trainer in meinem Verein! (Anmerkung der Redaktion: Frederik spielt beim MTV Lauenstein in der U-17)

JC-Redaktion: Was hat Euch noch gefallen oder auch nicht gefallen?

Dominic: Es war eine gute Mischung aus Theorie und Praxis. Gefallen hat mir insbesondere auch, dass wir immer aktiv gefordert waren und z.B. eigenständig Trainingseinheiten vorbereiten mussten.

Frederik: Sehr hilfreich war das Material, dass uns der NFV zur Verfügung gestellt hat. Lohnenswert war auch der Blick auf die Webseite, die sehr gelungen ist.

JC-Redaktion: Zu guter Letzt die Frage: Seit ihr schon "im Club"?

Dominic: Ja, die Anmeldung haben wir direkt abends nach dem ersten Tag gemacht. Hier erfährt man auch einiges über das Prämiensystem, wo ich gesehen habe, dass man auch tolle Erlebnisse mit Mirko Slomka gewinnen kann.

JC-Redaktion: Genau richtig, hier gibt es tolle und z.T. unkäufliche Preise zu gewinnen. Das "Einzige" was man machen muss, ist es klassische Traineraufgaben zu erfüllen und aktiv einer Coachingtätigkeit in Schule oder Verein nachzugehen. Viel Erfolg Euch damit und alles Gute für Eure Zukunft. Wir bedanken uns für das Interview!

Das Interview führte Marko Kresic.