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Junior-Coach Niklas Holz über sein Praktikum beim NFV

Vor kurzem hat Junior-Coach Niklas Holz, mittlerweile auch Trainer-C-Breitenfußball, ein Schülerpraktikum beim NFV absolviert. Jonas Hecking vom JC-Team führte dazu ein Interview mit ihm.

JC-Team: Wie bist du auf das Praktikum aufmerksam geworden? Hat deine Junior-Coach-Ausbildung zu deiner Entscheidung beigetragen?

Niklas: Das ich mein Schülerpraktikum beim NFV machen würde stand ja schon ein bisschen früher fest - aber die Junior-Coach-Ausbildung und die darauffolgende Ausbildung zur Trainer-C-Breitenfußball-Lizenz haben mich in meiner Entscheidung nur noch bestätigt. Ich habe den NFV in dieser Zeit noch ein bisschen näher kennengelernt und das Interesse ist noch gewachsen. Auch meine Eltern haben da eine maßgebliche Rolle gespielt, da ihre eigene Tätigkeit als Kreismädchenreferentin sowie als DFB-Stützpunkttrainer und Kreislehrwart mich sowieso auf den NFV hat „schielen“ lassen.

JC-Team: Du warst jetzt zwei Wochen beim NFV, wie hat es dir gefallen?

Niklas: Es waren zwei klasse Wochen in denen ich viele Erfahrungen sammeln konnte und viele tolle Menschen kennengelernt habe.

JC-Team: Der NFV hat viele Abteilungen: u.a. das Passwesen, Jugend- und Mädchenfußball, das Sportschulteam. In welchem Bereich warst du eingesetzt? Welches waren hierbei deine Hauptaufgaben?

Niklas: Ich war vor allem in der Sportschule tätig und habe Jahresbilanzen erstellt und verschiedene verwaltungstechnische Aufgaben erledigt. Ferner habe ich auch bei der Abteilung von Marko Kresic, dem Junior-Coach-Team, vorbeigeschaut und die fleissigen Mitarbeiter hinter den Kulissen kennengelernt. Auch die Leitung eines Trainingslagers der Grundschule Nienstädt wurde mir zum Teil übertragen. Hier habe ich viel von den Inhalten aus dem Junior-Coach und der Trainerlizenzausbildung profitiert.

JC-Team: Was war für dich „das Highlight“ der zwei Wochen und was war eher eine Erfahrung/Aufgabe, die dir gar nicht gefallen hat?

Niklas: Ein Highlight war natürlich die Durchführung des Trainingslagers der Grundschule Nienstädt - wobei aber jeder Tag, an dem ich mehr über den NFV erfahren konnte sehr spannend war. Trotzdem sollte man nicht an ein Praktikum gehen und erwarten gleich den Posten des Präsidenten zu übernehmen oder die deutsche Nationalmannschaft zu trainieren. Ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt und nichts machen müssen was mir gar nicht gefallen hat.

JC-Team: Du hast zwei Besuche des DFB-Mobils begleitet. Wie war dein Eindruck der Besuche und konntest du deine Fähigkeiten der Trainerlizenz einbringen?

Niklas: Die Professionalität mit der gearbeitet wurde hat mich schon beeindruckt. Die Trainerausbildung hat mir sehr geholfen, da es nicht einfach ist vor einer großen Gruppe zu stehen und das entsprechende Training mit zu gestalten.

JC-Team: Während der Zeit die du beim NFV warst, fand auch der“ Eon-Avacon-Cup“ in der Karl-Laue-Halle des NFV statt. Was hast du von diesem Ereignis mitbekommen?

Niklas: Wer den Eon-Avacon-Cup miterlebt hat, denkt - bezogen auf Hallenturniere - in ganz neuen bzw. anderen Dimensionen. Die Größe des Turniers hat mich schon beeindruckt. Zudem die Organisation, auf welche ich als Spieler des Stützpunktes Langen damals nicht so geachtet habe, ist in der Form höchstwahrscheinlich auch einzigartig. Vor allem Manfred Finger hat als „Künstler“ am Mikrofon die Halle in Stimmung versetzt. Ich habe leider keine besonderen Aufgaben beim „Eon-Avacon-Cup“ übernommen - aber allein es mal mit angesehen zu haben, ist schon eine Erfahrung wert.

JC-Team: Kannst du zurückblickend auf die zwei Wochen das Praktikum empfehlen oder hättest du letztendlich lieber in einen anderen (beruflichen) Bereich reingeschnuppert?

Niklas: Wer viel erleben will, nette Menschen kennenlernen möchte und sich zumindest ein bisschen für den besten Sport der Welt interessiert, ist hier genau richtig. Ich habe viel erlebt und hätte nichts dagegen gehabt noch ein oder zwei Wochen dranzuhängen. Auch wenn es sicherlich noch andere spannende Berufe gibt, kann ich mir nur schwer ein besseres Schülerpraktikum vorstellen.

JC-Team: Was bringt dir das Praktikum? Haben dich die Arbeitsaufgaben, Erfahrungen, Bekanntschaften usw. weitergebracht? Vielleicht sogar schon gezeigt wie es im richtigen Arbeitsleben zugeht?

Niklas: Ich denke ich habe einen guten Eindruck vom Arbeitsleben – hier speziell von der Arbeit in einem der größten Sport-Fachverbände in Deutschland überhaupt, gewonnen. So ein Praktikum bringt einen - denke ich - vor allem auch in der Persönlichkeitsentwicklung weiter. Ich bin gut vorbereitet auf mein späteres Arbeitsleben und habe viel von anderen Leuten hier gelernt.

JC-Team: Kannst du das Praktikum weiterempfehlen?

Niklas: Auf jeden Fall! Abschließend kann ich sagen, dass ich dort eine super Zeit hatte und sich jeder fragen sollte, ob diese Praktikumsstelle was für ihn wäre.

Das Interview führte Jonas Hecking, der zur Zeit ein FSJ beim NFV absolviert.

Allgemeiner Hinweis vom JC-Team: Der NFV bietet immer wieder Praktikums- und FSJ-Plätze an. Bewerbungen für ein Praktikum sind an den NFV, K. Strüby, Schillerstr. 4, 30890 Barsinghausen zu richten. Bewerbungen für ein FSJ sind jeweils bis spät. zum Jahresende für das kommende Schuljahr an den NFV, M. Kresic, Schillerstr. 4, 30890 Barsinghausen zu senden. Der Bewerbung unbedingt das Junior-Coach-Zertifikat beifügen – engagierte (Jung-)Coaches werden bevorzugt berücksichtigt.

Ausschnitt aus Niklas' Trainerprofil