Beide waren bereits vor dem vereinbarten Treffpunkt beim VfL Wolfsburg am Elsterweg vor Ort und haben schon erste Informationen und Anweisungen von Triple-Siegerin und DFB-Nationalspielerin Viola Odebrecht erhalten, welche die Hauptorganisatorin des kurzfristig beim VfL Wolfsburg stattfindenden Tag des Mädchenfußballs war. Bevor die ersten Teilnehmerinnen ankamen, welche dann von Hannah und Anna-Lena in Empfang genommen und mit Infos versorgt wurden, mussten zunächst gemeinsam mit Viola die Trainingsmaterialien, Preise und sonstigen Utensilien für das Programm aus der Geschäftsstelle und der Kabine der ersten Frauen zum Platz gebracht werden.
Pünktlich um 10.00 Uhr hat Viola die 37 Spielerinnen begrüßt, in vier Trainingsgruppen eingeteilt und ihren ersten Trainern zugeordnet. Während des Trainings hieß es für die Junior-Coaches mit Viola und einigen Helfern die Module des Wölfi Clubs, das Torwandschießen, den Goalkeeper und die Speed Control für das Rahmenprogramm aufzubauen. Außerdem mussten Tische und Stühle für die erste Autogrammstunde mit Nilla Fischer, Conny Pohlers und Viola hergerichtet werden. Nach getaner Arbeit war noch etwas Zeit die Stationen des Rahmenprogramms selbst auszuprobieren. Beim Torwandschießen haben spontan Conny Pohlers und Nilla Fischer mit Hannah und Anna-Lena um den ersten Treffer gekämpft. Natürlich gab es dann auch Autogramme und Fotos mit den Stars für unsere Junior-Coaches.
Nachdem die Trainingsphase beendet war, konnten sich die Teilnehmerinnen dann am Rahmenprogramm ausprobieren und an der Autogrammstunde teilnehmen. Hannah hat währenddessen die Torwandstation betreut und sich die Anzahl der Treffer notiert und Anna-Lena hat bei der Speed Control ebenfalls die Schusshärte der einzelnen Spielerinnen aufgeschrieben, damit diese dann am Ende des Tages gemeinsam mit Viola geehrt und mit tollen Preisen von der ersten Frauenmannschaft des VfL belohnt wurden.
Danach haben die Teilnehmerinnen ein kleines Turnier in vier Teams gespielt. In dieser Zeit konnten Hannah und Anna-Lena etwas durchatmen und hatten die Möglichkeit sich ein wenig mit Viola zu unterhalten. Da es leider angefangen hat zu regnen mussten zwei Module schon abgebaut und die zweite Autogrammstunde, diesmal mit Verena Faißt, Lina Magull und Zsanett Jakabfi, in den VfL-Bus verlegt werden. Dort fand dann am Ende auch die Siegerehrung und Verabschiedung statt. Beim gemeinsamen Aufräumen bekamen Hannah und Anna-Lena jeweils einen Adidas-Trainingsball und genau wie die Teilnehmerinnen des Tag des Mädchenfußballs je zwei Champions League Karten für das Rückspiel gegen den estnischen Meister Pärnu JK von Viola überreicht. Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag, an dem unsere Junior-Coaches mal hinter die Kulissen des VfL schauen durften und viele Spielerinnen persönlich kennenlernen konnten!
Hannah beschreibt ihre Eindrücke und Erfahrungen:
„Ich habe erwartet, dass wir nur im Hintergrund dabei sind, aber wir hatten viel Spaß, vor allem mit den Profispielerinnen und den Mädels. Am coolsten fand ich, dass wir nicht nur im Hintergrund waren, sondern dass wir voll dabei waren und Aufgaben hatten und manchmal auch auf uns allein gestellt waren. Das hätte ich nicht gedacht. Der Tag hat mir super gefallen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und bin froh, so eine Veranstaltung mal von einer anderen Seite zu sehen. Wir haben mitbekommen, wie die Planung funktioniert, was man sonst nicht mitbekommt. Spannend war Viola kennenzulernen. Man kennt sie nur als Fußballspielerin und so hatte man die Chance zu sehen, wie sie in Wirklichkeit ist. Es war erstmal komisch. Denn mit einer Profispielerinnen normal zu reden und ihr dabei zu helfen Bälle zu tragen ist keine Routine für mich. Die Zusammenarbeit war klasse. Es war erstmal komisch Viola zu dutzen. Und ich habe mich am Anfang erschrocken wenn sie meinen Namen gerufen hat. Aber es war ein cooles Gefühl. Die Bundesligaspielerinnen waren nicht wie fremde Personen. Sie haben mit uns geredet und Witze gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so offen mit uns umgehen. Im Vergleich mit den Männern ist das ein riesiger Unterschied. Cool fand ich es, dass wir Bälle bekommen haben und dass alle mit uns offen umgegangen sind. Ich kam mir nicht vor wie ein kleines Kind, sondern eher wie jemand, die auch mal auf sich alleine gestellt war. Ich bin sehr froh dass ich bei diesem Tag dabei sein durfte, weil ich in so eine Richtung in meinem Traumberuf gehen möchte“.
Junior-Coaches Hannah Pfeifer und Anna-Lena Müller beim VfL Wolfsburg im Einsatz

